Vormittags war Josef Winkler zu einem Termin in Windhagen eingeladen. Bei diesem ließ er sich von den verantwortlichen Grünen über ein weiteres kritisches Bauvorhaben informieren.
Die Firma Wirtgen plant in Stockhausen eine ca. 32 ha große Grün- und Waldfläche zu roden und einzuebnen, um an diesem Ort neue Werkshallen entstehen zu lassen.
Da Wirtgen die zentrale Wirtschaftskraft der Region und der größte Arbeitgeber vor Ort ist, wurden von politischer Seite in der Vergangenheit bereits viele Zugeständnisse gemacht, die oft zu Lasten des Naturschutzes und der Lebensqualität der anwohnenden Bevölkerung gingen. Sorgen bereitete Winkler vor allem die Information, dass nötige Ausgleichsmaßnahmen nicht direkt vor Ort durchgeführt werden können, sondern in der weiteren Umgebung durchgeführt werden. In ihrem Bestreben den Standort für die Firma Wirtgen attraktiv zu erhalten, verloren die großen Parteien in der Vergangenheit kaum ein kritisches Wort über anstehende Bauvorhaben und halten sich auch diesmal vornehm zurück.
Winkler betonte, dass die Nachhaltigkeit solcher Vorhaben und die Auswirkungen auf die Lebensbedigungen für die direkten Anwohner des Unternehmens, bei aller wirtschaftlichen Bedeutung eines großen Unternehmens, nicht aus den Augen verloren werden dürften.
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