Am Nachmittag besuchte Josef Winkler gemeinsam mit einer Delegation der Neuwieder Grünen die Informa GmbH in Neuwied, um sich über ihre Arbeit im Bereich der Arbeitsförderungsmaßnahmen für Gehörlose zu informieren.
Zunächst gab Herr Gunthard Kissinger, der Geschäftsführer von Informa, einen ausführlichen Einblick in die Arbeit der Firma. Diese entstand 1997 mit dem Ziel arbeitslose Hörgeschädigte bei ihrer Rückkehr in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Zentrale Aufgaben sind zudem die Betreuung und Begleitung von hörgeschädigten Menschen und Gehörlosen.
Sorgen bereiten dem Geschäftsführer vor allem die ständig wechselnden Projekte und immer neue bürokratische Verfahren um Fördermittel für die Arbeit der Firma einzuwerben. Hier verwies Winkler in seiner Funktion als Obmann im Petitionsausschuss des Bundestages auf die Möglichkeit sich in Einzelfragen an den Bürgerbeauftragten von Rheinland-Pfalz oder direkt an den Petitionsausschuss des Bundestages zu wenden.
Bezüglich der Inklusion von Hörgeschädigten und Gehörlosen wurde von Seiten des Geschäftsführers und des evangelischen Seelsorgers erheblicher Nachholbedarf attestiert. So fühlten sich die meisten hörgeschädigten Menschen in unserer Gesellschaft noch immer nicht akzeptiert. Hier kam Winkler auf die Möglichkeiten der neuen Medien zu sprechen und es zeigte sich, dass insbesondere die Möglichkeiten des Gebärdensprechens über Web-Cam im Zeitalter schneller Internet-Verbindungen an Wichtigkeit gewonnen hat.
Bei einem anschließenden Rundgang über das Firmengelände konnten sich die Teilnehmer ein sehr gutes Bild von der vielseitigen Arbeit der Informa machen. Über die Jahre hat die Firma auch unter Beweis gestellt, dass sie mit innovativen Produkten und deren solider Fertigung und Verarbeitung konkurrenzfähig ist.
Informationen zu Informa finden Sie hier.
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