
Über Bernardshof informiert
MAYEN. Der migrationspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Josef Winkler, war jetzt zu einem Informationsbesuch im Bernardshof zu Gast.
Die Diplom-Sozialpädagogin und Soziologin Regina Freisberg begrüßte Winkler und stellte ihm das Jugendhilfezentrum vor. Mit dabei waren auch Ronald Maltha und Katharina Raue, die beide Mitglieder des Kreisvorstandes der Grünen in Mayen-Koblenz sind.
Freisberg ist seit 2002 Direktorin dieser Einrichtung. Sie gab einen umfassenden Überblick über die Aufgaben und den Zuständigkeitsbereich des Bernardshofes, wo rund 100 Kinder und Jugendliche betreut werden. Die Einrichtung sei wichtig und notwendig. In den vergangenen Jahren habe sich der Bernardshof vom "Heim" mit ausschließlich stationären Angeboten zu einer Einrichtung mit vernetzten Fördermöglichkeiten in ambulanter, teilstationärer und stationärer Form entwickelt.
Ausführlich ging Freisberg auf die Intensivgruppe "Die Marienburg" ein, in der Kinder mit Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) betreut werden. "Hier werden auch die Eltern in die besondere Betreuung der Kinder integriert", berichtete die Direktorin.
Wie Freisberg erklärte, steht für sie die Ausbildung und Förderung der Jugendlichen im Vordergrund der Arbeit. Ziel sei es, dass diese die späteren Anforderungen in Beruf und Alltag eigenverantwortlich meistern könnten.
Die Politiker interessierten sich besonders für die Unesco-Projekt-Schule mit dem Förderschwerpunkt sozial-emotionale
Entwicklung sowie für die Intensivkurse zur Eingliederung in das Arbeitsleben. (ef)
Rhein-Zeitung - Ausgabe Mayen vom 15.05.2008, Seite 10.
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