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JOSEF WINKLER, MdB
19.04.2010: 

Einreise für gestrandete Transitpassagiere ermöglichen

Angesichts der anhaltenden Sperrung des Luftraums aufgrund der Aschewolke nach dem isländischen Vulkanausbruch und hunderter an deutschen Flughäfen gestrandeter Transitpassagiere erklärt Josef Winkler, stellvertretender Fraktionsvorsitzender:

Seit Freitag vergangener Woche sitzen aufgrund der Sperrung des Luftraums mehrere hundert Fluggäste auf deutschen Flughäfen im Transitbereich fest. Sie dürfen den Transitbereich nicht verlassen, weil sie nicht im Besitz eines Einreisevisums sind, sondern lediglich auf einem deutschen Flughafen umsteigen wollten. Sie werden zwar notdürftig von den Flughafenbetreibern mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln versorgt, haben aber aufgrund der Einreise- und Zollbestimmungen keinen Zugriff auf ihr Gepäck – und damit etwa auf mitgeführte Medikamente oder Babypflegeartikel.

Da die Transitbereiche auf längere Zeit nicht für eine solch große Anzahl von Passagieren ausgestattet sind und niemand weiß, wie lange die Sperrung des Luftraums noch andauern wird, sollte das Bundesinnenministerium unbürokratisch Kurzzeitvisa für die Transitpassagiere zur Einreise in die Bundesrepublik erteilen. Somit könnten auch diese Passagiere von ihren Fluggesellschaften in Hotels untergebracht werden oder Freunde oder Verwandte in Deutschland aufsuchen.

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