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JOSEF WINKLER, MdB
06.06.2011: 

„Herzenssachen“

Auf dem grünen Empfang beim Kirchentag in Dresden

Schon traditionell hatte die grüne Bundestagsfraktion am Eröffnungsabend des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentages zum Empfang mit Tanz geladen. Unter dem Titel: „Herzenssachen“ fanden zahlreiche Prominente den Weg in das „Italienische Dörfchen“ in Dresden. Neben hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern des deutschen Protestantismus wie den amtierenden und ehemaligen EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider und Wolfgang Huber, die Vizepräsides der EKD-Synode Günther Beckstein und Klaus Eberl, dem Diakoniepräsidenten Johannes Stockmeier, der Generalsekretärin des Kirchentages Ellen Ueberschär und zahlreichen Landesbischöfen, fanden sich in guter ökumenischer Tradition mit Hans-Jochen Jaschke, Weihbischof des Erzbistums Hamburg, und Alois Glück, Präsident des Zentralkomitees der Katholiken sowie dem griechisch-orthodoxen Metropoliten Augoustinos von Deutschland auch Vertreter der anderen christlicher Konfessionen ein. Auch der interreligiöse Dialog ist eine Herzenssache der bündnisgrünen Bundestagsfraktion, weshalb die Anwesenheit von Stephan Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden, und Aiman A. Mazyek als Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland besonders erfreulich war. Mit Dirk Hilbert als Erstem Bürgermeister der Stadt Dresden war auch die politische Spitze der Gastgeberstadt dabei.

Die Eröffnung des Abends oblag wie immer dem Sprecher für Kirchenpolitik und interreligiösen Dialog, Josef Winkler, der sich herzlich für die große Resonanz auf die Einladung bedankte und in gewohnt launiger Manier die Ehrengäste begrüßte. Anschließend ging die Fraktionsvorsitzende Renate Künast "mit Herz und Verstand" auf das Motto des Empfangs ein. Sie resümierte, dass es zwischen den Grünen und den Kirchen gemeinsame "Herzenssachen" wie Flüchtlingspolitik und Atomausstieg gibt: "Wir brauchen eine andere europäische Flüchtlingspolitik!" und "Wir müssen die Atomenergie hinter uns lassen!" forderte sie und ergänzte, darin wisse sie sich einig mit den Kirchen und freue sich über deren Unterstützung.

Im Grußwort ging die diesjährige Kirchentags-Präsidentin Katrin Göring-Eckardt auf die besondere Situation ein, in einer angeblich glaubensfernen Stadt und Region ein "Glaubensfest" durchzuführen. Wichtig sei es aber, Angebote zu machen und da zu sein. Danach forderte sie, gemeinsam mit Renate Künast, zum Tanz auf, den die Dresdner Band "Das blaue Einhorn" mit frischen und ungewöhnlichen Interpretationen berühmter Walzermelodien begleitete. So wurde in einmaliger Atmosphäre direkt am Ufer der Elbe bis spät in die Nacht getanzt und geredet und der politische Meinungsaustausch zwischen den Kirchen und der bündnisgrünen Bundestagsfraktion gepflegt.

 

 

Fotos vom bündnisgrünen Kirchentagsempfang

 Lichtermeer – Blick vom
„Italienischen Dörfchen“ über die Elbe.

 

 Josef Winkler begrüßte die Gäste mit
gewohnt launiger Rede ...

 

 ... was auch Kirchentagspräsidentin Katrin
Göring-Eckardt und Gäste amüsierte.

 

Auch viele junge Leute kamen zum
grünen Empfang.

 

 Neben vielen interessanten Gesprächen ...

 

 ... ist der grüne Kirchentagsempfang inzwischen
auch wegen seiner hervorragenden
Tanzatmosphäre bekannt.

 

 Neben der Kirchentagspräsidentin,
schwangen auch Volker Beck ...

 

 ... und Renate Künast wieder das Tanzbein.

 

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