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JOSEF WINKLER, MdB
22.02.2010: 

Bischöfe müssen sich für Missbrauch entschuldigen und Skandal aufklären

Anlässlich der heute beginnenden Bischofskonferenz in Freiburg und den Missbrauchsvorwürfen gegenüber der katholischen Kirche erklärt Josef Winkler, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Kirchenpolitik:  

Die Bischöfe müssen die Vorwürfe ernst nehmen und eine vollständige Aufklärung der Vorfälle in Angriff nehmen. Die Missbrauchsbeauftragte des Jesuitenordens, Ursula Raue, hat mit ihrer Einschätzung, die sexuellen Übergriffe seien systematisch und nicht vereinzelt gewesen, schon einen wichtigen Grundstein gelegt.

Die Bischöfe müssen sich als erstes Zeichen bei den Opfern entschuldigen.
Außerdem erwarten wir von der Bischofskonferenz konkrete Schritte, um solche Vorkommnisse künftig zu verhindern. Des Weiteren muss in jedem Fall durchgesetzt werden, dass Priester, die Straftaten begehen, unverzüglich angezeigt werden. Kirchenrecht bricht nicht Strafrecht.

Die jüngsten Enthüllungen machen deutlich, dass es eine zentrale Anlaufstelle geben muss, bei der Opfer Missbrauch melden können, ohne Repressalien fürchten zu müssen.

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