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JOSEF WINKLER, MdB
02.05.2008: 

Das Caritas-Integrationsprojekt „Kikk“

Gemeinsam mit Joachim Färber, dem Beigeordneten der Stadt Kaiserslautern, und Vertreterinnen der Grünen Stadtratsfraktion und des Kreisvorstands besuchte Josef Winkler das Caritas-Integrationsprojekt „Kikk“ in Kaiserslautern.

Die Schwerpunkte des „Kikk“ liegen nach den Worten des Geschäftsführers Herrn Schultz darin, die elterliche Kompetenz von Migranten zu fördern, um dadurch Zugangsbarrieren abzubauen und eine bessere Förderung der Kinder in der schulischen und außerschulischen Bildung zu erreichen. Dabei helfen verschiedene Maßnahmen, wie z.B. Informationsveranstaltungen, Sprach- oder Computerkurse.

Josef Winkler lobte die Projektmaßnahmen und das Engagement der Mitarbeiter für die Belange der Migrantinnen und Migranten: „Das Projekt „Kikk“ setzt an zentralen Punkten einer erfolgreichen Integrationspolitik an. Durch eine stärkere Beteiligung der Migranten, zum Beispiel durch das Erlernen der deutschen Sprache, durch Informationen und Unterstützung im Bildungssystem, kann Integration gelingen. Die Bundesregierung muss dabei die finanzielle und organisatorische Unterstützung von solch beispielhaften Projekten wie „Kikk“ erhöhen, wenn sie über Symbolpolitik hinausgehen möchte.“

Dass Integrationspolitik auch aus Sicht der Kommunen von großer Bedeutung ist, beweist die Tatsache, dass das Projekt auch von der Stadt Kaiserslautern finanziert wird, wie der Beigeordnete Joachim Färber betonte.

Einigkeit herrschte bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber, dass die Potentiale von Migranten eine enorme Bereicherung für Deutschland darstellen und dass die Unterstützung und Förderung der Talente und Ressourcen der Migranten ausgebaut werden muss. „Die bisherigen Defizite in der Integrationspolitik müssen abgebaut werden", das war das gemeinsame Fazit von Josef Winkler und Joachim Färber.

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