BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz haben heute zusammen mit weiteren Initiativen noch einmal fast 20.000 Einwendungen gegen das Kohlekraftwerk abgegeben. Damit ist die Anzahl der Einwendungen auf rund 58.000 angestiegen.
„Die hohe Anzahl von Einwendungen aus ganz Rheinhessen zeigt ganz klar: Die Menschen in der Region Mainz/Wiesbaden wollen die geplante Dreckschleuder nicht! Wir appellieren an den Klima-Killer Beutel, endlich den gesunden Menschenverstand einzuschalten und die Baupläne aufzugeben. Der Oberbürgermeister kann nicht gleichzeitig Mainz als Solarstadt präsentieren, Mitglied im internationalen Klimaschutzbündnis sein und einen Kohle-Koloss dazu bauen“, erklärt Eveline Lemke-Ziebeil, Landesvorstandssprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN RLP.
Die GRÜNEN fordern ein klares Bekenntnis zum weltweiten Klimaschutz: „Die ganze Welt redet vom Klimaschutz – in Mainz bauen wir ein Kohle-Koloss. Diese Politik ist nicht zukunftsfähig! Wir sehen dem Erörterungstermin sehr zuversichtlich entgegen, denn die unvollständigen Planungsunterlagen lassen uns hoffen, dass die eingereichten Einwendungen erfolgreich sein werden“, erklärt Tabea Rößner, stellvertr. Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Stadtrat Mainz.
„Der Kampf gegen den Klima-Killer geht weiter. Bis zum Erörterungstermin Ende April werden wir nicht locker lassen. Bereits am 19. April wird es eine große gemeinsame Demonstration aller Kohlekraftgegner geben. Wir haben noch lange nicht fertig, Herr Beutel. Sie können sich noch auf einiges gefasst machen. Die GRÜNEN werden sich auch aktiv im Land an den Klima-Aktionstagen Ende April mit vielfältigen Aktion beteiligen“, so Lemke-Ziebeil abschließend.
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