Auf Einladung des Grünen Ortsverbands Rengsdorf besuchte Josef Winkler die Verbandsgemeinde, um gemeinsam mit den Grünen vor Ort aktuelle Probleme der lokalen Politik zu besprechen. Themen waren u.a. die Ortsumgehung, Lärmbelästigung und Müllverwertung.
Erste Station des Tages war die im Bau befindliche Ortsumgehung. Klaus Dills, Sprecher des Grünen Ortsverbands, Thomas Neumann, Fraktionssprecher im VG-Rat Rengsdorf, und Josef Winkler stellten übereinstimmend fest, dass eine Umgehungsstraße dann notwendig und sinnvoll ist, wenn dadurch eine wirksame Lärm- und Verkehrsentlastung für die Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde erreicht werden kann. Gleichzeitig sind selbstverständlich ausreichende Ausgleichsmaßnahmen durchzuführen. Ob die gewählten Maßnahmen wirklich ausreichend sind, um die zusätzliche Versiegelung der Landschaft auszugleichen, schein allerdings fraglich.
Die zweite Station führte zur Firma Van Roje, die unter anderem Holzpellets herstellt. Bei einer Betriebsbegehung wurde den Grünen Politikern die Arbeit des Unternehmens vorgestellt. Dabei wurde auch die Lärmbelastung für die in der Umgebung wohnenden Menschen angesprochen. Laut Unternehmen sind in naher Zukunft mehrere Maßnahmen geplant, mit denen der Lärm deutlich reduziert werden soll. Diese Nachricht wurde im Anschluss an die Firmenbesichtigung von den Anwohnern bei einem Gespräch positiv aufgenommen.

Beim anschließenden Termin in der Kreismülldeponie in Oberraden informierte Klaus Dills über das Müllverwertungs-Konzept des Landkreises. In der mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage wird der Müll von vier Landkreisen vorbehandelt. Beim Besuch von Josef Winkler kam auch zur Sprache, dass es in der Vergangenheit bei der biologischen Verrottung zeitweilig zu Geruchsbelästigungen gekommen ist. Dagegen werden in Naher Zukunft Maßnahmen ergriffen, damit eine Reduktion bzw. Beseitigung des Geruchsproblems erreicht werden kann.
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