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JOSEF WINKLER, MdB
25.10.2007: 

Parallelgesellschaft „Öffentliche Verwaltung“ interkulturell öffnen!

Dass nun endlich auch das Land Rheinland-Pfalz seine Verwaltung interkulturell öffnen will, ist löblich. Allerdings stellt sich die Frage, warum sich die Landesregierung bei der Auflösung einer der hartnäckigsten Parallelgesellschaften in Deutschland, nämlich der öffentlichen Verwaltung, auf die Maßnahme beschränkt, Auszubildende mit Migrationshintergrund einzustellen. Vielmehr sollte sie in allen Bereichen ihrer Personalpolitik auf die interkulturelle Öffnung der Verwaltung setzen. Andere Bundesländer tun dies z.B. bei der Polizei.

Bündnis 90/Die Grünen haben schon lange erkannt, dass der Zugang zum Arbeitsmarkt elementar für die Integration von Migrantinnen und Migranten ist. Auch in der rheinland-pfälzischen Landesverwaltung ist der Anteil nichtdeutscher Beschäftigter gering. Wer ernsthaft Integration vorantreiben möchte, muss mit eigenem Handeln positiv vorangehen und seine eigene Landesverwaltung interkulturell öffnen.

In der Theorie gut – in der Praxis schlecht

Im Übrigen: Im Integrationskonzept der Landesregierung findet sich bereits das Vorhaben, die Zahl der Beschäftigten mit Migrationshintergrund zu erhöhen, nur in der Praxis lässt sich davon nichts feststellen.

Hier geht es zum einem kurzen Artikel in der Rhein-Lahn-Zeitung.

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