Vor dem Hintergrund des schweren Zugunglückes im italienischen Viareggio, bei dem vermutlich wegen eines Achsenbruchs 24 Menschen ums Leben gekommen sind, hat Josef Winkler, Mitglied des Deutschen Bundestages aus dem Wahlkreis Koblenz auf dem Wege einer parlamentarischen Anfrage Auskunft vom Bundesverkehrsministerium nach den Gefahren des Güterverkehrs in Deutschland – und hierbei insbesondere im besonders vom Güterverkehr betroffenen Mittelrheintal – verlangt.
Die Antwort auf die Frage, in wie weit Maßnahmen in Deutschland ergriffen wurden, um ähnliche Vorfälle wie in Viareggio zu verhindern, ist laut Josef Winkler nur bedingt zufriedenstellend: „Das Bundesverkehrsministerium hat mir in seiner Antwort auf meine Anfrage lediglich versichert, dass das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) als nationale Sicherheitsbehörde seinem Auftrag nachkommt, die gesetzliche Verpflichtung einer sicheren Betriebsführung der Eisenbahnunternehmen zu prüfen. Weiter gehende Maßnahmen, wie z.B. eine Geschwindigkeitsbegrenzung entlang der Ortschaften am Mittelrheintal oder eine Sonderprüfung sämtlicher Güterwaggons erachtet das Bundesverkehrsministerium als nicht notwendig.Angesichts der enormen Risiken, verursacht durch den teilweise maroden Zustand der Güterwaggons, werde ich mich weiter dafür einsetzen, dass weiter gehende Maßnahmen ergriffen werden."
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